Fewo-Einrichtungsmaterialien – Holz, Metall, Kunststoff oder was?

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Es ist immer wieder interessant zu hören, warum ein Vermieter einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses diese oder jene Farbwahl im Objekt getroffen hat. Gleiches gilt für den gewählten Einrichtungsstil sowie Qualität und Preislage von Einrichtung & Ausstattung. Aber wie verhält es sich eigentlich mit den Entscheidungen, bestimmte Materialien einzusetzen? Warum werden Holz, Stein, Metall, Kunststoff oder Produkte aus Pflanzenfasern eingesetzt? Erfolgt dies gezielt, zufällig, emotional oder unbewusst?

Man kann sich dieser Thematik auf verschiedenen Wegen nähern, die wir gleich noch betrachten werden. Über allem sollte jedoch der wichtigste Aspekt in der Ferienvermietung trohnen …

Die Schaffung von Harmonie, Wohlbefinden und Erholungsqualität

Schließlich geht es um Urlaub und damit um Ferien von daheim und dem Berufsalltag. Dabei versteht es sich fast von selbst, dass Stress, gesundheitsgefährdende Einflüsse und negative energetische Wirkungen auf Feriengäste fehl am Platze sind. Das gilt übrigens auch für Vermieter, zu deren Zielgruppen weniger der typische Erholungsurlauber, sondern eher Veranstaltungsteilnehmer, Messegäste oder Monteure & Zeitarbeiter gehören. Auch diese Gästegruppen benötigen Erholung vom jeweiligen Tagesgeschehen.

Vermietende Eigentümer berücksichtigen diese Zielsetzung meist in verschiedenen Bereichen, wobei Farben, Stile, Qualität und persönliche Vorlieben mehrheitlich im Vordergrund stehen. Die verwendeten Materialien ergeben sich oft zwangsläufig aus den Überlegungen in den zuvor genannten Bereichen. Das muss aber nicht so sein, denn auch über eingesetzte Materialien kann man viel erreichen – positiv wie negativ.

Pro & Contra – Entscheidungsaspekte der Materialien

Zweck, Funktion und Wirkung verschiedener Materialien im Objekt lassen sich in der Ferienvermietung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachten, wobei jeder Eigentümer bestimmten Sichtweisen persönliche Prioritäten einräumt:

  • Funktionalität: Erfüllt dieses Material die spezifischen Anforderungen bei der Vermietung eines Ferienobjektes?
  • Qualität: Hält es den typischen Belastungen durch häufig wechselnde Gäste stand?
  • Langlebigkeit: Hohe Reparatur- und Erhaltungskosten mag kein Vermieter.
  • Kosten: Sind die Erwerbs- und Erhaltungskosten für das Material wirtschaftlich vertretbar?
  • Herkunft: Ist es ein biologisches oder künstlich geschaffenes Material?
  • Gesundheit: Ist das Material unbedenklich oder weniger gut für Gesundheit und Wohlbefinden?
  • Harmonie: Die Wirkung von Beschaffenheit und Farben auf die Bewohner
  • Energetik: Das Für & Wider aus energetischer Sichtweise

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Diese Entscheidungsaspekte für die eingesetzten Materalien bei Einrichtung & Ausstattung einer Ferienimmobilie gelten prinzipiell auch für die Bausubstanz des Objektes selbst, sollen an dieser Stelle aber nicht weiter untersucht werden.

Materialien aus Holz

Holz ist ein Naturprodukt und kommt somit durch biologische Herkunft und Unbedenklichkeit der gewünschten Zielsetzung schon ziemlich nahe. Vorausgesetzt, man hat durch übermäßigen Einsatz von Chemie (Lackierungen, Ungeziefervorbeugung, Farbstoffe u.ä.) den Effekt nicht ins Gegenteil verkehrt. Darüberhinaus ist Holz immer Ausdruck von Naturnähe. Das Angenehme an diesem Material ist seine vielseitige Verwendbarkeit, z.B. als Bodenbelag, Mobiliar oder auch als Feuerholz. Schließlich dürfte fast jeder das heimelige Knistern am Kamin der Strahlungswärme einer metallischen Rippenheizung vorziehen. Selbst bei der Herstellung künstlicher Produkte aus verschiedenen Werkstoffen wie beispielsweise Laminatboden imitieren viele Anbieter eine Holzoptik. Wohlwissend, dass dies eine angenehme Wirkung beim Nutzer erzeugt. Außerdem versucht man auf diese Weise, die Schwachstellen von Holz abzumildern. Diese können je nach Holzart und Verarbeitungsqualität eine geringere Dauerbelastbarkeit, ein höherer Pflegeaufwand und auch überdurchschnittliche Investitionskosten sein.

Es dürfte seinen Grund haben, warum Holz im Feng Shui eines der fünf wichtigen Elemente darstellt. Ganz abgesehen davon, dass es eine ausgezeichnete energetische Ausstrahlung auf Mensch und Tier hat. Im Feng Shui ist dem Holz übrigens die Farbe grün zugeordnet. Das bedeutet, dass sich eine unterrepräsentierte Holzkomponente im Ferienobjekt bestens mit Grünpflanzen aufwerten lässt.

Materialien aus Metall

Ganz klarer Fall. Der Siegeszug der Metalle durch die Behausungen ist zu einem großen Teil ihrer ausgezeichneten Strapazierfähigkeit, Langlebigkeit und leichten Pflege zu verdanken. Und manchmal zu günstigeren Kosten als beim Holz. Deshalb findet man dieses Material auch stets an hochbelasteten Teilen wie Türgriffen, Schraubverbindungen, Federungen und Wasserhähnen. Eines kann das, zu welchem Einrichtungsgegenstand auch immer verarbeitete Metall,, jedoch nicht – durch eine biologische Herkunft nebst entsprechenden energetischen Vorteilen dem Holz das Wasser reichen.

Übergewicht von Metall und grau bei der Bulthaup b3 Küche

Manchmal dringt Metall auch in Nutzungsebenen vor, die durchaus fragwürdig sind. Aus dem Blickwinkel von Belastung, Pflege und Hygiene ist es durchaus verständlich, dass in Großküchen fast das gesamte Mobiliar auf metallischer Grundlage daherkommt. Aber wenn Küchenhersteller wie z.B. Bulthaup mit einzelnen Produktlinien auch die private Küche zum „Blechmonster“ umfunktionieren, den regt sich innerer Widerstand (zumindest bei mir). Einerseits, weil es dann ein Zuviel am Element Metall (Feng Shui) gibt, mit entsprechenden energetischen Konsequenzen. Andererseits, weil die typisch graue Metallfarbe in einer Küche höchstens punktuell etwas zu suchen hat. Wir hatten bereits im Artikel über die Farben im Ferienobjekt und deren Wirkungen darauf hingewiesen. Grau verdirbt eben den Appetit …

Materialien aus Kunststoffen, Glas, Keramik oder Stein

Einige der beim Metall aufgeführten Gründe gelten auch bei diesen Materialien. Jedes hat seine Berechtigung. Niemand käme auf die Idee, den Morgenkaffee oder das Urlaubsbierchen aus Kunststoff- oder Metall-Trinkgefäßen zu schlürfen. Oder einen hölzernen WC-Spülkasten zu nutzen.

Natursteine finden sich oft als Bodenmaterial in wärmeren Gefilden, um mit ihrer kühlenden Wirkung allzu hohen Raumtemperaturen Einhalt zu gebieten. Oder sie haben als Fliesenvariante ihre Strapazierfähigkeit unter Beweis gestellt. Seit einigen Jahren auch mit Holzoptik, um die Vorzüge von Steingutmaterial mit der optischen Wirkung von Holz zu verknüpfen.

Was soll ich nun wofür einsetzen?

Der elementare Grundsatz bei der Kombination der verschiedenen Materialien im Ferienobjekt lautet: Achten Sie stets auf Ausgewogenheit und setzen Sie Holz, Metall & Co. immer gezielt dort ein, wo das jeweilige Material seine größten Stärken hat. Und vermeiden Sie unbedingt ein Übermaß an einem einzelnen Material.

Bayerisches Bauernhaus

Das hat vor allem energetische Gründe. Wie sonst im Leben auch, ist eine Balance ratsam. Ein Bier schadet kaum, aber 10 …? Wenn Sie beispielsweise die Feng Shui-Elemente Erde und Holz zu sehr übergewichten, dann ist es möglich, dass ein natürlicherweise bereits ruhiger und gut geerdeter Gast erst recht lust- und antriebslos wird. Als Beispiel mag ein Holzblockhaus herhalten. Dieses besitzt konstruktionsbedingt ein Übergewicht des Elementes Holz. Wenn man nun auch noch den Großteil des Inventars „hölzern“ gestaltet, dann erklärt sich auch, warum gar nicht mal so wenige Menschen so ein Urlaubsdomizil „aus dem Bauch heraus“ ablehnen.

Wohlgemerkt, wir reden hier über die energetische und emotionale Komponente. Das hat nichts mit den vielen natürlichen und physischen Vorzügen von Holz zu tun. Für die Herstellung einer Balance reicht es oft schon, mittels Farbe die optische und energetische Wirkung von Holz zu vermindern. Beispielsweise mit neutralisierendem Weiss oder mit vielen Farbtupfern. Man richte nur den Blick gen Alpen und denke an das Erscheinungsbild bayerischer Häuser mit reichlich Holzbestandteilen, weiß getünchten Hauswänden und der überbordenden Blütenpracht auf den Balkonen.

Bildnachweis:   Titelfoto: Stefan Braun, Artikelfotos: Bulthaup; Rudolph Buch,  alle wikimedia commons

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