Individualität im Feriendomizil: Strandkorb für Urlaubsgäste

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Klar, die Feriengäste an Nord- und Ostsee kennen ihn bestens. Aber auch an Seen, Flüssen oder auf der Terrasse des Ferienhauses taucht er gelegentlich auf – der Strandkorb. Es gibt wohl kaum einen Ausstattungsgegenstand, der so perfekt mit dem Wort „Urlaub“ verbunden ist. Nimmt man in ihm Platz, so stellt sich alsbald ein wohliges Urlaubsgefühl ein. Oder geht es Ihnen nicht so?

In einigen früheren Blogartikeln zum Thema Marketing haben wir uns bereits mit den Aspekten Individualismus und Unverwechselbarkeit ausführlich auseinandergesetzt. Haben Sie Ihre Hausaufgaben bei Standort, Lage und Bausubstanz des Ferienobjektes bestens erledigt, geht es bei der Marketingstrategie vor allem darum, Einrichtung, Ausstattung, Service und Vermarktung größtmöglich unverwechselbar zu gestalten. Je mehr Andersartigkeit Ihr Ferienobjekt ausstrahlt, um so besser ragt es aus der Angebotsmasse heraus und um so höher sind die Chancen für einen nachhaltigen Eindruck bei den Gästen.

Eine Idee unter den zahlreichen Möglichkeiten ist die Einbindung eines Strandkorbs in Ihre Ausstattungsüberlegungen. Damit ist nicht der Nummerierte am Wasser gemeint, sondern der Fewo-eigene nur für Ihre Gäste am Objekt. Bringen Sie den Strand zum Gast!

Ferienhäuser sind natürlich im Vorteil, da auf dem zugehörigen Grundstück sich meist ein nettes Plätzchen dafür findet. Aber nicht gleich abwinken, wenn Sie eine Ferienwohnung ihr Eigen nennen. Mit ein wenig Kreativität läßt sich auch hier oftmals ein Wow-Effekt kreieren. So kam der Eigentümer in der Etage über meiner damaligen Ferienwohnung in der Villa Louise im Seebad Ahlbeck auf die clevere Idee, auf seinem meerseitigen Balkon einen prächtigen Strandkorb zu platzieren. Das brachte neben Windschutz und Ostseeblick eine prima Belegungsquote mit sich …

Schauen wir uns ein wenig um, worauf man bei einem Strandkorb achten sollte und welche Möglichkeiten und Marketingideen da draußen auf uns warten. Grundsätzlich steht einem Strandkorbliebhaber eine ausgedehnte Preisskala offen. Von rund 200 bis über 4.000 Euro reicht die Spanne der meisten Anbieter. Vom Gartencenter bis zum Exklusiv-Hersteller ist alles vertreten.

Strandkorbideen & Andersartigkeit

Zunächst einmal sollte man sich Gedanken machen, welche Art von Strandkorb zum Ferienobjekt passt. Eine schlichte Ausstattung erfordert nicht unbedingt einen Luxusstrandkorb und umgekehrt. Suchen und finden Sie das Passende in Größe, Form, Farbe und Qualität.

Zweitens sollten Sie entscheiden, ob der Strandkorb draußen Wind und Wetter trotzen muss oder nicht. Finden Sie eine wettergeschützte Stellfläche oder kaufen Sie alternativ wenigstens einen Schutzüberzug dazu. Gerade an der See leiden die Stoffmaterialien gern und schnell. Haben Sie ein beschauliches Plätzchen ausgemacht, dann setzen Sie den Korb in Szene: Naturnah umgeben von Stauden und Blühpflanzen, am Teich oder in ein wundervolles Sitzmöbel-Ensemble integriert. Falls Ihnen die perfekte Outdoor-Ecke fehlt oder es Ihnen generell an einem Stellplatz im Freien mangelt, dürfen Sie auch gern eine Lösung im Inneren des Feriendomizils suchen.

Wie, höre ich Sie sagen: Was hat denn ein Strandkorb in den Räumlichkeiten einer Ferienwohnung verloren? Warum denn nicht? Sollte Ihnen genügend Platz zur Verfügung stehen, dann kann ein Strandkorb innerhalb der Fewo sicherlich ein Hingucker sein. Wer unter den Mitbewerbern im Vermieterwettstreit um die Urlaubsgäste kann damit aufwarten? Womit wir schon wieder beim Thema Andersartigkeit sind. So etwas merkt sich der Gast garantiert …

Es wäre auch ein interessante Lösung, wenn Sie um die Wetterfestigkeit Ihres (möglicherweise teuren) Strandkorbs fürchten. Im Übrigen gibt es auch Nostalgie-Strandkörbe wie z.B. die Vintage-Reihe vom Hersteller Mr. Deko (siehe Bild links), die man als platzsparenden Eyecatcher integrieren kann. Und selbst, wenn Sie in der Ferienimmobilie partout keinen Stellplatz übrig haben, ginge ja wenigstens noch ein Miniaturmodell zum Bestaunen auf dem Sideboard. 😉

Apropos Eyecatcher. Im Regelfall wird man bei der Preisrecherche feststellen, dass mit einem steigenden Preis auch die Verwandschaft zum typischen Strandmodell abnimmt. Exklusivität hat eben ihren Preis. Falls Ihnen die Luxusmodelle zu kostenintensiv erscheinen, dann probieren Sie Andersartigkeit doch mal in Form von abweichenden Ausführungen aus. Denn neben dem beliebten Zweisitzer gibt es auch Einsitzer- und Dreisitzer-Modelle (siehe Bild rechts). Und spätestens beim Dreisitzer werden Ihre Gäste staunen: „Wow, so einen Strandkorb habe ich noch nie gesehen …“

Und genau das ist es, was wir wollen. Anders als die anderen und möglichst mit bleibendem Eindruck.

 

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Bildnachweis: Mr. Deko

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