Pflanzen-Tipps für Ferienhaus und Ferienwohnung

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Blumen, Sträucher und Bäume sind unverzichtbarer Bestandteil des Erholungsgefühls für Urlaubsgäste im Ferienobjekt. Sie sorgen für die notwendige Balance mit künstlichen Materialien wie Metall, Kunststoff oder Zement und bereichern das Harmonieempfinden der Gäste mit Freude, Wärme, Farbe und Naturverbundenheit. Ohne sie drohen im und am Feriendomizil Sterilität und Disharmonie die Oberhand zu gewinnen. Was sollte man daher als Vermieter von Ferienhaus und Ferienwohnung rund um das Thema Pflanzen beachten?

Ortsferne Eigentümer haben es nicht leicht

Für Eigentümer eines Ferienobjektes, die ihr Vermietungsgeschäft aus der Ferne regeln müssen, besteht eine wesentliche Hürde für lustvolle Pflanzenpracht darin, dass eine regelmäßige Pflege vor Ort nicht durchführbar ist. Beauftragte Dienstleister wie Vermietungsagenturen haben selten eine Pflanzenpflege im Leistungsangebot. Hier ist meist ein Gärtner vonnöten. Mag dessen Tätigkeit auf der Terrasse und im Garten noch möglich sein, so wird es in den Innenräumen schwierig. Wer klopft schon mehrfach während des 14-tägigen Gästeaufenthaltes an die Tür und verkündet, dass das Gießkommando anrückt?

Es ist daher nachvollziehbar, dass viele ortsferne Eigentümer versuchen, den Aufwand einer Pflanzenpflege zu minimieren oder gar völlig zu umgehen. In der Konsequenz ist der Faktor Natur im und um das Feriendomizil deutlich unterrepräsentiert und mündet manchmal sogar in arg zubetonierte Innenhöfe und Parkflächen. Lassen Sie uns daher ein paar Überlegungen anstellen, wie man dem entgegenwirken kann.

Grundlegendes zu Pflanzen und deren Alternativen im Ferienobjekt

In einem früheren Artikel waren wir bereits auf einige wesentliche Aspekte zum Thema Pflanzen eingegangen. Kann die regelmäßige Pflege vor Ort nicht gewährleistet werden, dann müssen in den Räumen eines Ferienobjektes andere Lösungen her. Wenn Sie Pflanzkübel & Blumenkübel als Harmonieverstärker im Domizil verwenden wollen (z.B. als Raumteiler), dann gelingt dies alternativ mit künstlichen Pflanzen. Bei deren Auswahl sollte allerdings ein möglichst naturnahes Aussehen im Vordergrund stehen. Billige Plastikoptik kann schnell das Gegenteil der ursprünglichen Absicht bewirken.
Achten Sie zudem darauf, dass diese künstlichen Pflanzen auch einfach und problemlos entstaubbar sind und ggf. schnell mal abgeduscht werden können. Da macht es sich bezahlt, wenn Sie den Topf, Kübel oder Kasten der Pflanzen nicht mit natürlicher Erde befüllen, sonst wird’s schwierig mit „schnell mal abduschen“. Eine Befüllung mit zierenden Steinen ist da wesentlich hilfreicher.

Pflanzenoase vor dem Wintergarten

Desweiteren sollten Sie die Pflanzen themenbezogen auswählen. Wenn Sie beispielsweise ihr Ferienobjekt als Schwedenhaus mit einem skandinavischen Einrichtungsstil versehen haben, dann wäre ein Wohnzimmer voller Palmen sicher deplatziert. Nennen Sie dagegen ein mediterranes Ferienhaus Ihr Eigen, dann wäre die Auswahl von Pflanzen aus dem Mittelmeerraum sehr treffend.

Überhaupt läßt sich diese Grundidee der Themenbezogenheit bestens zur Erzeugung von Harmonie und Wohlfühlatmosphäre einsetzen. Wer natürliche Pflanzen im Feriendomizil nicht einsetzen kann und für künstliche Pflanzen nichts übrig hat, der kann sich die übrige Ausstattung vorknöpfen. Was spricht dagegen, den gewünschten Naturfaktor mit Hilfe von Bildern zu erzeugen? Wir hatten beispielsweise in einer unserer damaligen Ferienwohnungen das Thema „maritim“ gewählt und eine Bildertrilogie mit Dünenblick auf Strand und Meereswellen im Schlafzimmer verwendet. Ergänzt durch kleine Accessoires wie eine Schale mit Strandsand und selbst gesammelten Ostseemuscheln. Wir nutzten eine Holzoptik für den Bodenbelag und achteten auch sonst auf die themenrelevanten Farben wie Blau (maritim), Grün, Gelb und Braun (Natur) in unterschiedlichen Farbtönen. Sie können ebenso darüber nachdenken, ob sich Tisch- und Tagesdecken, Untersetzer, Kissenbezüge, Stores u.ä. in Ihre naturnahe Themenstrategie einbeziehen lassen. Aber übertreiben Sie es nicht. Balance heißt das Schlüsselwort. Anregungen finden Sie in unserem Artikel Die Welt der Farben und ihre Wirkungen im Ferienobjekt.

Was sollte ich im Außenbereich des Feriendomizils beachten?

Für Pflanzen im Außenbereich von Ferienhaus und Ferienwohnung gelten diese Basisregeln, wenn Sie sich nicht regelmäßig vor Ort um die Bepflanzung kümmern können:

  • Mehrjährige Pflanzen sind Trumpf. Minimieren Sie den Aussat- und Einpflanzstress.
  • Eine möglichst lange Vegetationsperiode maximiert den gewünschten Effekt. Immergrüne Pflanzen schenken den Gästen auch in der Wintersaison ein Lächeln.
  • Pflanzen mit mehrmonatiger Blütezeit sind vorteilhafter als Kurzblüher.
  • Bepflanzungen im Außenbereich sollten grundsätzlich in der Erde erfolgen, nicht in Kübeln oder Kästen. Denn hier müßten Sie regelmäßig gießen. Alle Pflanzen sind sehr wohl in der Lage, sich selbst aus dem Erdboden zu versorgen.
  • Vermeiden Sie exotische Pflanzen, die nicht in die Klimaregion Ihres Standortes gehören. Diese vertragen Schnee, Kälte und zuviel Regen meist nicht zufriedenstellend.
  • Pflanzorte mit Bedacht auswählen und die jeweiligen Standortansprüche, Wuchsform und -höhe der Pflanze beachten.

Nutzen Sie Ihre Bepflanzung clever zur Betonung optisch harmonischer Sichtachsen und zum Verbergen unangenehmer Ecken und Plätze im Umfeld. Bei unseren Vermieter-Coachings vor Ort fällt uns beispielsweise desöfteren auf, dass die unvermeidlichen Mülltonnen zwar sauber aufgereiht an einer Haus- oder Garagenwand stehen, aber ärgerlicherweise beim Blick aus dem Zimmerfenster, vom Balkon oder von der Terrasse bestens sichtbar sind. Klar, jeder weiß, dass diese Müllsammler notwendig sind. Trotzdem ist die psychologische und emotionale Wirkung dieses Anblicks harmoniestörend. Eine immergrüne Umfassung der Müllsammelstelle löst das Problem ausgezeichnet.

Anregungen aus dem Mondkalender

Seit etlichen Jahren probieren wir in unserem eigenen Hausgarten verschiedene Pflanzideen aus. Neben dem Permakulturansatz gelingt uns das sehr erfolgreich unter Einbindung der Natur- und Mondrhythmen. Wie jetzt, was hat der Mond mit den Pflanzen zu tun? Vermutlich ebenso viel, wie er Ebbe und Flut beeinflußt. Es ist erstaunlich, wie gut sich der gärtnerische Erfolg mit Hilfe des Mondkalenders verbessern läßt. Im Grunde genommen geht es hierbei um die Beachtung, wie Pflanzen und deren Pflege auf zu- oder abnehmenden Mond reagieren, gepaart mit dem jeweils vorherrschenden Tierkreiszeichen. Einige Beispiele hierzu:

  • Abnehmender Mond = die Pflanzenkräfte überwiegen im unterirdischen Teil der Pflanze. Dies ist ein guter Zeitraum für Baum-, Strauch- und Heckenschnitt. Diese „bluten“ dann weniger aus nach dem Schnitt.
  • Der Mond im Tierkreiszeichen Jungfrau optimiert alle Umsetz- und Einpflanz-Arbeiten bestens. Alles wurzelt und gedeiht prächtig.
  • Blatttage (Mond in den Tierkreiszeichen Krebs, Skorpion, Fische) sind die besten Tage für das Rasenmähen. Er wächst dann kräftig und robust.

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Natürlich ist ein Mondkalender kein Allheilmittel. Die anderen Bedingungen müssen ebenfalls passen. Jungfrauentage sind zwar optimal für das Setzen von Jungpflanzen, wenn sie aber bei 30°C in der prallen Sonne in die Erde kommen, geht das im Regelfall schief.
Wer sich intensiver damit befassen möchte, dem sei die umfangreiche Literatur von Johanna Paungger empfohlen. Und haben Sie keine Scheu, ob Sie dem Mondkalenderansatz trauen können oder nicht. Probieren Sie es einfach unbefangen aus. Es lohnt sich.

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