Ferienimmobilie und Bootscharter – eine clevere Kombination?

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Beim Stöbern im Internet nach interessanten Vermarktungskanälen für die eigene Ferienimmobilie stieß ich jüngst auf eine überlegenswerte Kombination für alle Eigentümer einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses mit Nähe zu einem Boots- bzw. Yachthafen. Deshalb will ich nachfolgend versuchen, die Idee aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Kann man Bootscharter in die Objektvermarktung einbinden?

Grundsätzlich böte es sich für einen Fewo-Besitzer an, am Standort verfügbare Freizeitmöglichkeiten für die Urlaubsgäste geschickt in die Marketingstrategie miteinzubinden. Das funktioniert bei speziellen Zielgruppen recht gut. Es gibt eine ganze Reihe von Eigentümern, die ein richtiges Eventprogramm für die Feriengäste stricken. So z.B. für Golfliebhaber (green fees, Turnierprogramm), Kulturfreunde (Museen, Theater, Musikveranstaltungen), Angelliebhaber (Angelausflüge, Wettangeln) und andere. Eine Kombination aus Urlaub in einem Ferienobjekt und Charter einer Yacht, ggf. eine Nummer kleiner als Motor- oder Segelboot, trifft man noch eher selten an.

Das mag zu einem Teil daran liegen, dass Yachtliebhaber zumeist auch auf dem Boot übernachten und keine extra Unterkunft benötigen. Interessant finde ich jedoch die Marketingstrategie, ein Bootschartering mit vorangehendem bzw. nachfolgendem Strandurlaub zu verknüpfen. Einen derartigen Anbieter habe ich mir auf croatia-adriatic.eu einmal näher angesehen. Hier fährt man eine dreigleisige Angebotstaktik, indem man Ferienobjekte, Bootscharter und eine Kombination aus beidem anbietet. Es werden daraus in Dalmatien erlebenswerte Arrangements kreiert.

Typische Sommerregionen sind im Vorteil

Sport Cruiser KroatienVermutlich sind Adria- bzw. generell Mittelmeerregionen wie Kroatien, Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland oder die Türkei wetterbedingt im Vorteil, wenn es um eine diesbezügliche Vermarktungsidee geht. In deutschen Landen ist zum einen die Sommersaison erheblich kürzer und zum anderen das Wetter schwieriger kalkulierbar. Trotzdem wäre es für Feriendomizile in der Nähe eines Bootshafens denkbar, eine Kooperation mit Boots- und Yachtverleihern zu prüfen. Davon gibts an Nord- und Ostsee wie auch an den Binnengewässern eine erkleckliche Zahl.

Eigentümer von Ferienimmobilien in südlichen Gefilden haben es da sicher etwas einfacher, allein Mallorca verfügt über 43 Hafenanlagen, in Kroatien sind es derzeit 56 Marinas, wovon sich 34 auf dem Festland und 22 auf den Inseln befinden. Es muss ja nicht immer der pompöse Yachtcharter für eine Woche sein. Tagesausflüge oder Angeltouren wären ebenso denkbar, je nach Vermarkungsstrategie des Ferienobjektes.

Eine Folge wäre auf jeden Fall, dass man sich in seiner Vermietungsnische wieder ein Stück unverwechselbarer machen könnte. Je mehr sich eine Vermarktungsidee von anderen unterscheidet, um so mehr ragt dieses Angebot aus der Wettbewerbsmasse heraus und wird besser wahrgenommen.

 

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Bildnachweis: Croatia-Adriatic

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