Konditionen für Inserate auf Fewo-Portalen mit Festpreis

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Der Hinweis einer Leserin (Vielen Dank und Grüße in die Toskana) hat uns veranlasst, die aktuellen Preise für Inserate auf Fewo-Portalen mit Festpreis doch einmal auf Veränderungen zum Vorjahr zu prüfen. Und siehe da, es hat sich etwas getan. Wir haben daher eine Übersicht derzeitiger Konditionen erstellt und wollen Ihnen diese natürlich nicht vorenthalten.

Fewo-direkt und Traum-ferienwohnungen.de an der Spitze

Die beiden Festpreisportale mit dem größten Objektbestand, Fewo-direkt und Traum-ferienwohnungen.de, belegten bereits 2015 Podestplätze bei der Inseratspreishöhe. Das ist natürlich nicht verwunderlich, da man auf die beste Sichtbarkeit und den größten Besucherstrom verweisen kann. Ein derart umfangreicher Pool an potentiellen Gästen für die angebotenen Ferienwohnungen und Ferienhäuser verschafft entsprechende Preissetzungsmacht gegenüber den Vermietern von Ferienobjekten.

Mittelgroße Anbieter wie Ferienhausmiete oder Ferienwohnungen.de sind etwas zurückhaltender bei der Preispolitik, weil die Besucherzahlen noch nicht an die Big Boys heranreichen. Ähnliches gilt auch für die Travanto-Gruppe, die ein anderes Vermarktungsmodell fährt. Statt eines einzigen großen Fewo-Portals operiert man mit mehr als 150 regionalen Unterkunftsportalen am Markt.

Kleinere, aber trotzdem gut frequentierte Portale für spezielle Ferienregionen wie Ostsee-ferienwohnungen.de oder Exklusiv-usedom.de betreiben Ihre Preispolitik bei den Inseratskonditionen ebenfalls mit Augenmaß und ihrer Nische angepasst.

Es gibt natürlich noch reichlich weitere Festpreisportale. Wir haben uns in der Übersicht jedoch auf diejenigen Portale beschränkt, deren Vorjahrespreise uns noch vorliegen. Dabei haben wir versucht, die Vielzahl unterschiedlicher Preismodelle der einzelnen Portalanbieter zu normieren, um eine möglichst faire Vergleichbarkeit zu erzielen.

Preiserhöhungen 2016

Während die meisten von uns beobachteten Fewo-Portale ihre Inseratspreise im Vergleich zum Vorjahr unverändert ließen, haben Fewo-direkt und Traum-ferienwohnungen.de ordentlich zugelangt. Um über ein Fünftel wurden hier die Konditionen nach oben angepasst. Das gilt sowohl für ein Erst- als auch für ein Zweitinserat. Trotzdem muss man bei nüchterner Betrachtung festhalten, dass auch diese Preise im Vergleich zu Alternativen wirtschaftlich vertretbar sein können. Denken Sie nur einmal an die Kosten einer einzigen Zeitungsanzeige für Ihr Objekt mit ihrer begrenzten Verbreitung und den Streuverlusten bei der Zielgruppenansprache. Oder an die Provisionen, die für Buchungen auf provisionsbasierten Fewo-Portalen über’s Jahr anfallen können.

Übersicht der Inseratspreise auf Festpreis-Portalen

Letztlich geht es im Kern der Sache ja darum, genügend Buchungsanfragen für eine bestmögliche Belegungsquote im Feriendomizil zu generieren. Und wenn die genannten Portale trotz Preiserhöhung fleißig Ihre Vakanzen befüllen können, dann ist es in Ordnung. Eine fortlaufende Überprüfung der genutzten Vermarktungskanäle und den darüber generierten Buchungsanfragen ist selbstverständlich anzuraten.

Einige taktische Überlegungen zu einem Portalinserat

Grundsätzlich ist es vorteilhaft aus Vermietersicht, weithin sichtbare und in den Suchmaschinen gut positionierte Fewo-Portale für die Vermarktung des eigenen Feriendomizils auszuwählen. Man kann sich darauf verlassen, dass ein hohes Besucheraufkommen existiert und sich somit auch die Chance erhöht, dass einige dieser Besucher das eigene Objektinserat ansteuern. Kehrseite der Medaille ist natürlich die Tatsache, dass einem Objektinserat auf diesen gut frequentierten Plattformen ein höherer Wettbewerbsdruck gegenübersteht. Die Gefahr, in der schieren Objektmasse unterzugehen, steigt.

Daher haben die Portale schon seit längerer Zeit Zusatzoptionen geschaffen, um interessierten Vermietern Möglichkeiten einer besser sichtbaren Objektpatzierung zur Verfügung zu stellen. Meist erfolgt dies gegen Aufpreis in Form von TOP-Listungen, die vor den Standard-Inseraten angezeigt werden. Daraus hat sich mit der Zeit ein erkleckliches Zusatzgeschäft für die Portale entwickelt. Überhaupt fällt auf, dass mit jedem Jahr die Vielfalt der Wahlmöglichkeiten zunimmt. Das trübt den scharfen Prüfblick auf Nützlichkeit, so dass die Eigentümer einer Ferienimmobilie oft um Testläufe mit einigen Listungsoptionen nicht herumkommen. Absoluter Krösus im Wirrwarr von Listungsmöglichkeiten ist wohl Fewo-direkt. Neben dem eingeführten Bronze-, Silber-, Gold- oder Platin-Status gibt es ja auch noch die verschiedenen internationalen Pakete mit einer Objektplatzierung auf den anderen Tochterportalen der Muttergesellschaft HomeAway.

Hilfreich ist es, sich beim Thema Aufpreis für eine bessere Objektplatzierung genau umzusehen. Wie viele Objekte werden überhaupt in den TOP-Listen angezeigt? Ist das eigene Objekt dort immer sichtbar oder werden alle TOP-Objekte nach einem Rotationsprinzip (zufällig?) angezeigt? Es macht einen erheblichen Unterschied, ob wie z.B. bei Traum-ferienwohnungen.de mehrere Hundert Objekte in die TOP-Liste aufgenommen werden können oder nur einige wenige. Denn auch hier gilt, man kann in der Masse untergehen. Vermutlich wird dieser Nachteil durch den größeren Besucherstrom aber wieder (fast?) ausgeglichen.

 

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Kommentare

  1. Torsten  März 30, 2016

    Vielen Dank für diesem prima Service. Für Vermieter erspart Ihre Mühe erheblich Recherchezeit.

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