Ferienvermietung Ostsee – Preise bei Kauf und Vermietung von Ferienwohnungen

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Imposantes Wachstum in Deutschland! Nein, nein … nicht das deutsche BIP ist damit gemeint, sondern die Gruppe der Immobilieninteressenten. Die Furcht vor Schuldenchaos und Inflationsgau treibt immer mehr Bundesbürger in den Sachwert Immobilie. Mittlerweile ist dieser Trend von den Metropolen auch auf den Bereich Ferienimmobilien übergeschwappt. So stehen z.B. der Kauf und die Vermietung von Ferienwohnungen an der Ostsee momentan hoch im Kurs. Vorteil hier: Neben dem Sicherheitsaspekt lassen sich durch die Ferienvermietung sehr gute Renditen erzielen und eine periodische Erholungsmöglichkeit per Eigennutzung ist zusätzlich denkbar.

Höchste Zeit also, sich mal mit den aktuellen Kauf- und Mietpreisen in den Ferienregionen auseinanderzusetzen. Als Datengrundlage für die Betrachtung der Ferienvermietung habe ich die Angaben des „Immobilien-Kompass“ der Zeitschrift „Capital gewählt. Die aktuellsten stammen vom Herbst 2011 und sollten für eine ungefähre Annäherung genügen.

Den Auftakt machen heute Ferienwohnungen in den Urlaubsregionen an der Ostsee.

Das Seebad Binz ist hier der Highflyer an der Ostsee. Sowohl bei den durchschnittlichen Kaufpreisen pro Quadratmeter als auch bei den erzielbaren Mietpreisen. Dahinter rangiert das Trio Dreikaiserbäder/Zinnowitz (Usedom), Sellin (Rügen) und Timmendorfer Strand. Bei den angegebenen Preisspitzen in Binz und auf Usedom bis 10.000 Euro/qm ist zu berücksichtigen, dass es sich hier um spezielle Projekte handelte (z.B. Kaiserresidenzen Heringsdorf, Strandschloss Binz).

Eine Korrelation von Kaufpreis und erzielbarem Mietpreis läßt sich nicht leugnen. Ein höheres Potential bei der Ferienvermietung geht eindeutig mit höheren Kaufpreisen einher. Bei vergleichbaren Kaufpreisen in den Spitzenstandorten Binz, Sellin, Timmendorfer Strand und Dreikaiserbäder (Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin) scheinen die Standorte auf der Insel Usedom  noch etwas Nachholpotential hinsichtlich der erzielbaren Mietpreise aufzuweisen.

Aus Renditegesichtspunkten erscheinen die Ferienorte Kühlungsborn und Grömitz weniger attraktiv. Relativ hohe Kaufpreise bei unterdurchschnittlichen Mietpreisen.

Neben Kaufpreisen und Mietpreisen sollten natürlich noch die erzielbaren Vermietungstage pro Jahr berücksichtigt werden, um eine belastbare wirtschaftliche Betrachtung von Kauf und Vermietung einer Ferienwohnung an der Ostsee anstellen zu können. Strengen Sie dazu Recherchen im Umfeld der in Frage kommenden Ferienimmobilie an und verschaffen Sie sich einen Überblick über die machbare Belegungsquote. 200 Vermietungstage im Jahr sprechen für ein gutes Vermietungspotential, und werden beispielsweise in Ahlbeck und Heringsdorf in den strandnahen Lagen oft problemlos erreicht. Einer meiner Nachbarn in der Villa Louise im Seebad Ahlbeck kann gar auf über 300 Vermietungstage im Jahr verweisen.

Aber Achtung: Die erzielbaren Vermietungstage hängen nicht unwesentlich von Ihrem Marketinggeschick (oder dem der Vermietungsagentur) ab. Wenn Standort, Lage und Ausstattung der Ferienwohnung stimmen, dann sollte Bruttomietrenditen oberhalb der 6% nichts im Wege stehen.

 

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