Blockchain und Ferienimmobilien – ein Zukunftstrend?

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Spätestens seit 2017 ist der Begriff „Blockchain“ in den Focus der Öffentlichkeit gerückt und bereitet Industrie, Handel und Finanzwesen doch einiges Kopfzerbrechen, wie man am besten damit umgeht. Denn diese Technologie scheint das Zeug zu haben, unseren künftigen Alltag zu revolutionieren. Ähnlich, wie es dem Internet vor mehr als 2 Jahrzehnten gelang.
Machen wir uns also auf und klären in einer neuen Artikelreihe zum Thema „Blockchain & Ferienimmobilien“, was es mit der Blockchain-Technologie auf sich hat und beleuchten dabei, welche Entwicklungen sich für Eigentümer & Vermieter von Ferienimmobilien anbahnen.

So um das Jahr 2012 herum kam ich das erste Mal mit der Blockchain-Technologie in Berührung. Und zwar in Form der damals noch jungen Kryptowährung Bitcoin. Ich fand die Idee spannend, jedoch entging mir völlig, dass die dahinterstehende Technologie Basis künftiger Alltagsprozesse sein könnte – und eben nicht nur die Heimat digitaler Währungen.
In den letzten Monaten jedoch fielen mir vermehrt Artikel in die Hände, in welchen der Frage nachgegangen wurde, wie sich die Blockchain-Technologie nutzbringend einsetzen lässt. Da ging es z.B. um:

  • Patientendaten, die vom Betroffenen ausschließlich selbst verwaltet und verfügbar gemacht werden können und nicht von Ärzten oder Krankenkassen
  • den Kauf von Immobilien mittels Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum & Co.
  • die Möglichkeit, Ferienvermieter und Buchungsinteressenten direkt und ohne Nutzung/Kosten einer Drittpartei wie beispielsweise Unterkunftsportale zusammenzubringen
  • automatisierte Grundbucheinträge ohne wochenlange Verwaltungsakte

… und noch etliches mehr. Wohlgemerkt, es handelt sich hierbei meistens um mögliche Praxisanwendungen in der Zukunft, deren technische Grundlage ihre Praxistauglichkeit allerdings seit gut einem Jahrzehnt bewiesen hat. In einem lesenswerten Artikel im Wirtschaftsmagazin Bilanz fasste die Autorin Miriam Wohlfarth den Stand der Dinge in Sachen Blockchain wie folgt zusammen:

Aus dem Artikel „So funktioniert die Blockchain“ von Miriam Wohlfarth

Klären wir zunächst, was genau sich hinter einer Blockchain verbirgt:

Was ist eine Blockchain?

Ich bin beileibe kein IT-Experte und schon gar kein Blockchain-Fachmann. Ich maße mir also keineswegs an, diese Technologie erschöpfend erläutern zu können. Das überlasse ich lieber den Abertausenden von Informationsseiten zu diesem Thema im Internet. Mittels Google-Suche findet jeder entsprechend seinem Gusto das Passende 😉

Stark vereinfacht ausgedrückt, besteht eine Blockchain aus einer Kette von Datenblöcken, die mit beliebigen Informationen gefüttert sind. Ständig werden neue Informationen hinzugefügt und mit einem speziellen Algorithmus (basierend auf den bereits vorhandenen Blöcken) versiegelt. Das macht es aus heutiger Sicht nahezu unmöglich, die vorhandenen Informationen nachträglich zu manipulieren. Zumal die Blockchain keine zentrale Aufbewahrungsstelle hat, sondern vielfach und dezentral auf teilnehmenden Computern rund um den Globus gelagert ist. Hacking und Datendiebstahl gelagerter Daten in einer Zentrale (wie in der Vergangenheit beispielsweise bei Kreditkartenunternehmen) ist damit ausgeschlossen. Außerdem hat stets nur derjenige Zugriff auf bestimmte Daten, welcher auch den Schlüssel (private key) genau dafür besitzt.

Grundsätzlich zeichnet sich die Blockchain aus durch:

  • Transparenz (jede Information ist jederzeit im Datenstrang verfügbar)
  • Dezentralität (jeder ist persönlich Herr über „seine“ Information in der Datenkette und unterliegt nicht einem zentralen Regulator)
  • Unveränderlichkeit (versiegelte Informationen in einem Block sind nachträglich nicht veränderbar)

Weiterhin haben Blockchainnutzer ein hohes Maß an Anonymität (besser Pseudonymität), da ihre Teilnahme über eine Adresse aus einer Zahlen/Buchstaben-Kombination erfolgt. Dieser persönliche E-Briefkasten nennt sich „wallet“ und man kann beliebig viele davon haben.

Alles begann mit Bitcoin

Die ersten theoretischen Grundlagen einer Blockchain-Technologie reichen zurück bis in die 70er und 80er Jahre. Im darauffolgenden Jahrzehnt wurde es im Zuge der stürmischen Internetentwicklung dann auch technisch deutlich konkreter. Aber es brauchte einen Auslöser, um die Angelegenheit ins Rollen zu bringen. Dieses Ereignis war die Finanzkrise 2008. Weil zentralen Institutionen wie Banken, Versicherungen und Regierungen massiver Missbrauch von Vertrauen und Daten im Umgang mit monetären Werten vorgeworfen wurde, entwickelte (ein bis heute öffentlich unbekannter) jemand unter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ die Blockchain-Technologie, welche dann im Jahr darauf in Form des Bitcoin das Licht der Welt erblickte.

Bitcoin war die erste dezentrale, virtuelle, digitale und kryptisch verschlossene Währung, die auf der Blockchain-Technologie basiert. Und eine ihrer wichtigsten Aufgaben war und ist es heute noch, die offenkundigen Schwachstellen im Finanzsektor langfristig auszumerzen. Das war anfangs ein mühseliges Vorhaben, welches lediglich in das Bewusstsein einiger Querdenker Eingang fand. Aktuell gibt es bereits mehr als 1.700 Kryptowährungen für alle möglichen Zwecke! Die monetäre Nutzung einer Blockchain ist dabei aber nur ein denkbarer Anwendungsbereich (siehe Video oben). Auch für Eigentümer und Vermieter von Ferienimmobilien zeichnen sich am nahen Horizont bereits interessante Einsatzgebiete ab. Und diese wollen wir in den nachfolgenden Artikeln näher in Augenschein nehmen.

Titelbild: Davidstankiewicz, wikimedia commons

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