Interview: Christian Eckardt, Fungiwo, Teil 2

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Teil 2 meines Interviews mit Christian Eckardt von der Internetagentur bullz-eye networks. Er ist der Kopf hinter der innovativen Fewo-Software Fungiwo. Der erste Teil des Interviews findet sich hier.

6. Herr Eckardt, welche Kosten fallen für die Software-Lizenz an? 

Aktuell zahlen unsere Kunden für fungiwo premium 4,99 Euro im Monat und für fungiwo professional 7,99 Euro monatlich, die beide als Jahreslizenz abgerechnet werden. Die gebührenpflichtigen Versionen laufen automatisch aus und der Kunde wird dann auf das kostenlose fungiwo basic heruntergestuft, sofern er keinen anders lautenden Wunsch geäußert hat. Ein upgrade ist jederzeit möglich.

Gern stellen wir auf Anfrage kostenlose Probezeiträume für die Versionen premium und professional zu Verfügung, damit Interessenten Fungiwo auf Herz und Nieren prüfen können.

7. Unter unseren Bloglesern befinden sich auch etliche Fewo-Portale und Vermietungsagenturen. Verraten Sie uns etwas zu den Konditionen für diese größeren Anbieter?

Im fungiwo professional Paket sind 10 Objekte im Monatspreis enthalten. Darüber hinaus bucht man entweder einzelne Objekte hinzu oder nutzt unsere Preisstaffel für Sets mit bis zu 40% Ersparnis.

Alle Fewo-Portale und Vermietungsagenturen sind uns noch aus einem weiteren Grund herzlich willkommen. Sollte dort bereits eine Schnittstelle existieren, implementieren wir gern die Funktion der Aktualisierung der Fungiwo-Buchungskalender in Echtzeit.

8. Welche weiteren Funktionen wünschen sich die Nutzer von Ihnen? Welche Produkterweiterungen oder Verbesserungen sind in der Pipeline?

Bereits über 800 Gastgeber nutzen „Fungiwo“. Wir haben somit ein großes „Kreativ-Team“, welches schon selbst viele Neuerungen der Software auf den Weg brachte. Wir haben immer ein offenes Ohr für unsere Kunden und sinnvolle Erweiterungsvorschläge nehmen wir gern auf.

Der größte Zeitfresser für einen Vermieter ist die manuelle Pflege des Belegungskalenders. Das weiß ich aus eigener Erfahrung nur zu gut. Wenn man großzügig mit 5 Minuten kalkuliert, hält sich der Aufwand bei einem Objekt auf einem Fewo-Portal noch im erträglichen Rahmen. Aber ich bin beispielsweise mit meinen Ferienobjekten in über 30 Portalen eingetragen. Das macht bei 7 Objekten mehr als 210 Inserate, deren Buchungskalender up to date sein muss. Da gingen locker Stunden drauf …

Mit „Fungiwo“ brauche ich für alle 7 Objekte in mehr als 30 Portalen weniger als 1 Minute.

Deshalb wollen wir so viele Fewo-Portale wie möglich als „Fungiwo“-Partner-Portale gewinnen. Je mehr Portale wir zur Teilnahme bewegen können, um so weniger Zeit müssen Gastgeber mit der zeitraubenden Pflege von Buchungskalendern verbringen.

Desweiteren stehen einige Automatisierungswünsche an. Mit der direkten Paypal-Anbindung werden bereits Zahlungen automatisiert zugeordnet und verbucht. Das Gleiche soll in Kürze auch für Überweisungen möglich sein.

Wir haben zudem vor, für das Layout unserer Module eine Personalisierung zu ermöglichen.

Ein weitere tolles Feature wird die Integration eines interaktiven, 3-dimensionalen Grundriss-Plans. Damit könnten Gäste vor dem Urlaub schon mal eine Begehung des Ferienobjektes machen, ohne vor Ort zu sein. Ein absolut geniale Idee und noch vor ein paar Jahren undenkbar.

9. Wo wird die Vermietungssoftware „Fungiwo“ in 3 Jahren stehen? Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Projekt?

Ich denke, wir werden bis dahin über 1.000 Gastgeber als Nutzer haben und hoffentlich über 200 Fewo-Portale mit aktuellen Belegungskalendern ausstatten können. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass sich gerade auf Nischen-Portalen Inserate lohnen können. Es müssen nicht immer die „Großen“ sein.

Generell stellen sich die großen Portale häufig quer und zeigen kein Interesse an einer gemeinsamen Schnittstelle. „Viel Arbeit – kein Nutzen, keine Zeit oder kein Interesse“ heißt es häufig. Mittlerweile erlaubt uns unsere Position im Markt dort auch etwas mehr Druck auszuüben.

Ich hoffe in den nächsten 3 Jahren alle großen Fewo-Portale an „Fungiwo“ angeschlossen zu haben.

Bis dahin wollen wir unsere Kunden von möglichst vielen zeitraubenden Verwaltungsaufgaben entlasten und orientieren uns gern an einem Aufruf des legendären Steve Jobs (Apple), den er 2005 vor Studenten der Stanford University machte:

„Bleibt hungrig, bleibt tollkühn.“

Herr Eckardt, vielen Dank für das ausführliche Interview.

 

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