DTV Sterne Klassifizierung von Ferienwohnung u. Ferienhaus 4. Teil

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4. Teil der Saga um die Sterne-Verleihung für meine Ferienwohnung bzw. mein Ferienhaus. Als Vermieter haben Sie sich für eine Bewerbung nach den Anforderungen des Deutschen Tourismusverbandes e.V. entschieden. Ihr Ferienobjekt erfüllt die Mindestkriterien für eine Klassifizierung, Sie haben den örtlichen DTV-Lizenznehmer ausfindig gemacht und mit diesem eine Vereinbarung zur Begutachtung Ihrer Unterkunft geschlossen. Nun rückt der Tag der Prüfung heran und wir sehen uns einmal an, was da so alles geprüft werden wird.

Wenn Sie die Prüfpunkte vor dem Prüfungstermin für sich einmal durcharbeiten, dann sollten Ihnen Überraschungen und ggf. weitere Kosten für eine Nachprüfung erspart bleiben. Zudem können Sie ziemlich genau erahnen, welche Punktezahl erreichbar ist und wieviele Sterne Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus erhalten wird.

Das Prüfprinzip ist recht einfach. Die Ausstattung Ihrer Unterkunft, die unmittelbare Umgebung und der Service werden mit Punkten bewertet. Dabei ist es ebenfalls möglich, für weniger gut erfüllte Prüfpunkte einen Punktabzug zu bekommen. Die Höhe der Punktzahl richtet sich nach der Wichtigkeit (in den Augen des DTV). Schlussendlich erhalten Sie eine Gesamtpunktzahl, aus der sich die Zuordnung zu einer Sterne-Kategorie ergibt:

100 – 249 Punkte = 1*

250 – 499 Punkte = 2**

500 – 699 Punkte = 3***

700 – 899 Punkte = 4****

über 900 Punkte = 5*****

Das aktuelle 20seitige Prüfungsformular finden Sie wiederum auf der Internetseite des Deutschen Tourismusverbandes. Beschränken wir uns im Blog auf eine Betrachtung der Prüfungsstruktur sowie erwähnenswerte Prüfpunkte. Zur gewissenhaften Vorbereitung der Begutachtung würde ich grundsätzlich empfehlen, sich zunächst auf die Kriterien mit hohen Punktzahlen zu konzentrieren. Versuchen Sie, möglichst viele Kriterien mit hohen Punktzahlen abzugreifen und diejenigen zu vermeiden, die hohe Punktabzüge mit sich bringen. Danach können Sie zur Optimierung mit Hilfe der Kriterien mit kleinerer Punktzahl (4-8 Punkte) schreiten.

1. Die Mindestkriterien

Zunächst wird sich Ihr Prüfer darum kümmern, ob Ihr Ferienobjekt die DTV-Mindestkriterien für eine Klassifizierung erfüllt. Wenn nicht, wäre an dieser Stelle der Besuch des Prüfers beendet und Sie haben definitiv geschlafen bei der Vorbereitung.

2. Die Infrastruktur des Objektes

Hohe Punktzahlen: Je mehr Wohnfläche pro Person zur Verfügung steht, umso besser. Ab 30 qm pro Person gibt’s die Höchstpunktzahl 48. Waschmaschine und Trockner zur Alleinbenutzung bringen ebenfalls sehr gute 16 Punkte.

Punktabzüge: Hüten Sie sich davor, pro Person zwar mehr als 8 (Mindestkriterium), aber weniger als 10 qm Wohnfläche anzubieten. Das bringt satte 32 Punkte Abzug. Es dürfte klüger sein, die Ferienwohnung bzw. das Ferienhaus für weniger Gäste feilzubieten. Über nicht fest installierte Heizquellen (Radiator) in einzelnen Räumen reden wir besser erst gar nicht … Minus 48 Punkte dafür.

3. Räumlichkeiten des Objektes

3.1. Allgemein

Hohe Punktzahlen: Wenn Sie mit der Wohnungstür nicht gleich ins Wohnzimmer hineinfallen, stattdessen aber in einem Flur/einer Diele stehen, belohnt man Sie mit 16 Punkten. Das Gleiche gilt für zusätzliche, ganzjährig nutzbare Räumlichkeiten von mind. 8 qm Größe wie Wintergarten, Spielzimmer, Arbeits- oder Esszimmer.

Punktabzüge: Ihr Ferienobjekt wird mit 48 Minuspunkten abgestraft, wenn Sie in einzelne Räume nur über eine steile Leiter/enge Treppe gelangen.

3.2. Wohnzimmer

Hohe Punktzahlen: Je größer das Wohnzimmer, um so besser. Bis zu einer 3-Personen-Belegung gibt’s die Höchstpunktzahl 32 ab 20 qm, ab einer 4-Personen-Belegung ab 25 qm. Man mag es kaum glauben, aber eine luxuriöse Gesamtqualität bringt lediglich 16 Punkte. Sehr interessant finde ich ebenfalls, dass ein sehr gepflegter Zustand ohne erkennbare Abnutzungen mit weiteren 16 Punkten honoriert wird. Ich frage mich nur, wie dies über 3 Jahre hinweg möglich sein soll. Es gibt immer Abnutzung!

Punktabzüge: Sie ahnen es sicher schon … eine Wohnzimmerfläche unter 10 qm bringt 16 Punkte (bis 3 P.) bzw. 32 Punkte (ab 4 P.) Abzug mit sich. Dient das Wohnzimmer auch als Schlafzimmer verlieren Sie 24 Punkte, fehlt die Sitzgruppe, 16 Punkte. Mangelhafte Qualität und wenig gepflegter oder veralteter Zustand werden ebenso geahndet (Dies gilt auch für alle anderen Zimmer im Objekt gleichermaßen).

3.3. Küche

Hohe Punktzahlen: Eine separate Küche in einem abgeschlossenen Raum mit Tür wird mit 16 Punkten belohnt. Haben Sie eine Einbauküche mit durchgehender Arbeitsplatte, winken 32 Punkte. Ein Backofen (16 Pkt.), eine Spülmaschine (24 Pkt.) und ein Kaffeevollautomat mit Mahlwerk (16 Pkt.) können ebenfalls gute Punktelieferanten sein.

Punktabzüge: Eine Pantryküche (Kompaktformat in Kleinstform) mag der DTV ebensowenig wie ein fehlendes Gefrierfach im Kühlschrank oder eine Kochgelegenheit mit nur 2 Herdplatten (alle minus 16 Punkte). Für nicht eingebaute und nicht zusammenhängende Küchenelemente bekommen Sie genauso 32 Punkte Abzug aufgebrummt wie für die Tatsache, dass der Küchenboden nicht feucht wischbar ist.

3.4. Schlafzimmer

Hohe Punktzahlen: Ein Kleiderschrank mit ausreichend Stauraum. eine zusätzliche Sitzgruppe und Betten mit manuell verstellbaren Lattenrosten bringen je 16 Punkte. Elektrisch verstellbare Lattenroste oder gar Wasserbetten werden mit 24 Punkten honoriert. (Anmerkung meinerseits: Versuchen Sie Elektrizität im Schlafzimmer zu minimieren. Bioenergetisch gesehen, verschaffen Sie den Gästen sonst womöglich keinen erholsamen Schlaf!)

Punktabzüge: Das Schlafzimmer ist ein Ort, an dem Sie viele Punkte einbüßen können. Beispielsweise für Erwachsenen-Etagenbetten, Durchgangs-Schlafzimmer, mehr als 2 Personen im Schlafzimmer (außer Babies/Kleinkinder) oder auch einem Schlafzimmer mit höchstens 8 qm Fläche. Dafür erhalten Sie jeweils 32 Punkte Abzug. Eine Schlafcouch mit mehrteiliger Matratze schlägt gar mit minus 48 Punkte zu Buche und Betten unter 0,9 x 2 m Größe pro Person mit minus 24 Punkte.

3.5. Badezimmer.

Hohe Punktzahlen: Je weniger Personen sich ein Bad/Dusche/WC teilen müssen, umso besser. (max. 32 Punkte möglich). Ein extra WC mit Waschbecken, ein Bidet/Pissoir, ein Handtuchwärmer und ein Außenfenster bringen jeweils 16 Punkte zusätzlich.

Punktabzüge: Je mehr Personen sich ein Bad/Dusche/WC teilen müssen, umso mehr Punktabzug gibt es (bis -48 Punkte ab 7 Personen). Mini-Badezimmer mit weniger als 4 qm werden mit – 24 Punkten, fehlende Außenfenster bzw. elektrische Belüftung und Waschbecken ohne direkte Beleuchtung mit je -16 Punkten bestraft. Ein eingeschränkte Warmwasserversorgung (mengenbegrenzter Boiler) wird mit -32 Punkten geahndet.

4. Die Aussicht aus dem Wohnzimmer des Ferienhauses/der Ferienwohnung

Ein offener, unverbauter Blick auf Landschaft und Natur wird mit 18 Punkten belohnt.

5. Serviceleistungen

Hohe Punktzahlen: Im Mietpreis enthaltene, bezogene Betten bringen 12 Punkte, eine Online-Buchbarkeit (nicht nur email-Buchungsanfrage) ebenfalls.

Punktabzüge: Hohe Punktverluste drohen bei Notwendigkeit für die Gäste, Handtücher (-12) bzw. Bettwäsche (-18) selbst mitbringen zu müssen. Ein fehlender Internetauftritt bzw. Hausprospekt kostet -12 Punkte.

Sehr bedenklich finde ich die eingeschränkte Wertung sehr rühriger Gastgeber. Nehmen wir einmal an, Sie haben Ihr Ferienobjekt in der Nische „obersuperservicefreundlich“ positioniert und bieten Ihren Feriengästen geführte Wanderungen, Radtouren, Grillabende, Weinproben, Kinderbetreuung, Schnupperkurse für Golf, Reiten, Surfen usw. an. Dann können Sie damit maximal 18 Punkte abstauben, höchstens 6 pro Aktivität (nach Vielfalt & Häufigkeit).

Wohnt hingegen in Ihnen eine Bürokratieseele und es dürstet Sie nach einer QM-Zertifizierung ServiceQualität Deutschland für Ihre Ferienwohnung, dann werden Ihnen zusätzliche 16 Punkte Gutschrift in Aussicht gestellt. Dahinter steht (Sie ahnen es bereits) der Deutsche Tourismusverband und seine Kooperationspartner. Für’n Appel und ’n Ei gibt’s das QM-Zertifikat natürlich auch nicht.

6. Freizeiteinrichtungen

Endlich mal ein Prüfbereich, der keine Punkte kostet, sondern höchstens zusätzliche einbringt. Es wird bei der Punktevergabe meist danach unterteilt, ob die Freizeiteinrichtung zur alleinigen oder Mitbenutzung vorgesehen ist. Bis zu 30 Extra-Punkte sind möglich für Swimmingpool, Hallenbad, Reithalle, Bootsanleger, Sauna/Dampfbad/Whirlpool/ Infrarotkabine, Fitnessraum oder hauseigener Spielplatz. Darüberhinaus auch für Dinge wie Tischtennis, Fussballplatz, Weinkeller oder Verleih von Fahrrad, Surfbrett usw.

7. Art des Objektes

Hohe Punktzahlen: Je außergewöhnlicher das Gebäude ist, umso höhere Punktzahlen werden vergeben (bis max. 42). Es beginnt bei Schlössern, Burgen, Landgütern und restaurierten historischen Gebäuden und reicht über Villen, Fachwerkhäuser bis hin zur „normalen“ Ferienwohnung in einem Mehrparteien-Gästehaus.

Punktabzüge: Massive Lärmbelästigungen (Eisenbahn, Flughafen, Diskothek etc.) verursachen unweigerlich einen Punktabzug von -24. Bei Gebäuden mit mehr als 2 Etagen wird ein fehlender Lift mit -18 Punkten geahndet. Dies gilt nicht für denkmalgeschützte Gebäude oder wenn sich Ihre Ferienwohnung in der 1. oder 2. Etage befindet.

8. Balkon und Terrasse

Hier wird wieder unterteilt nach Allein- oder Mitbenutzung. Das Vorhandensein von 1 oder 2 Terrassen/Balkone wird mit bis zu 16 Punkten versehen. Schlechter Pflegezustand und Überalterung können zu Punktabzügen bis zu -12 Punkten führen.

9. Garten/Anlage des Hauses

Je nach Erscheinungsbild der Bepflanzung (Wer schätzt denn so etwas eigentlich objektiv ein?), Nutzungsform und weiterer Ausstattung (Pavillon, Teich etc.) sind bis zu 12 Punkte möglich.

10. Zufahrt/Zugang zum Gebäude und Parkmöglichkeiten

Eine abschließbare Garage wird mit 15 Punkten belohnt. Ist keine Parkmöglichkeit vorhanden, so kostet das -9 Punkte. Das gilt auch für Zufahrten über Schotter- , Feld- und Waldwege oder Zugang über mehr als 30 Treppenstufen.

 

Jetzt soll’s aber genug sein mit den Punkten. Auf jeden Fall wissen Sie nach diesem Selbst-Test, wo Sie ungefähr landen würden. Sagt Ihnen das Ergebnis nicht zu, stehen Sie vor einer wichtigen wirtschaftlichen Entscheidung: Muss ich Geld für Optimierungen in die Hand nehmen, damit ich in der gewünschten Sterne-Kategorie lande? Wenn ja, wieviel? Diese zusätzlichen Investitionskosten sind natürlich zu den Lizenz- und Prüfgebühren der DTV-Klassifizierung hinzuzurechnen. Last but not least gibt es aber noch weitere Kosten … nämlich dann, wenn Sie die verliehenen Sterne in Ihre Marketingstrategie einbauen möchten. Das werde ich im letzten Artikel der Serie ausführlicher beleuchten …

 

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Kommentare

  1. Muthig, Werner  Januar 30, 2014

    Ich würde gerne mal mit Ihnen telefonieren.
    Ich habe Haarsträubendes bei der Klassifizierung meiner Ferienwohnungen erlebt, dass auch Sie interessieren dürfte.

    antworten
  2. David Dölle  Mai 3, 2014

    Guten Abend,
    es geht uns ähnlich wie Herrn Muthig.
    Wir sind von 3 Sternen in 2011 (es fehlten damals 6 Punkte für 5 „Sterne“) auf 2 Sterne heruntergestuft worden. Wir haben 1 Ferienhaus und 1 Ferienwohnung. Beide Objekte sind kürzlich – zusätzlich aufgerüstet worden.

    Die „Mädels“ vom hiesigen Touristenverein waren hier vor Ort, um für eine Anschlussklassifizierung festzustellen, dass alles so ist wie gehabt, bzw. einiges zusätzlich verbessert wurde. Den Damen teilte ich auf ihre Nachfrage mit, das wir … ja … eine Anschlussklassifizierung wollten, es würde ja bei den 3 Sternen bleiben. Alles klar!

    Dann kam eine Email, dass ein Herr vom DTV sich die beiden Objekte selbst anschauen wollte. Dieser stellte nun fest, dass unsere Treppe zum OG zu schmal und zu steil für alte Leute wäre, wenn diese nicht unten im Schlafzimmer im EG schlafen wollen und sie ihre Koffer dort nicht rauf bekommen und die Betten im OG zu niedrig seien.

    In der 45 qm² großen Ferienwohnung/Apartement wurde nun bemängelt, dass das 20 qm² große separate Schlafzimmer ein Doppelbett und ein 140×200 Bett enthält und das letztere entfernt werden müsse und nur noch für 2 Personen anstatt 3 geworben werden solle. Kurzum, der Herr machte noch ein paar Vorschläge zum Nachrüsten, Schminkspiegel für das Ferienhaus und Badhocker für die Ferienwohnung …! Das sollten wir mal nachrüsten und einreichen … dann würde man mal schauen …!

    Wir äußerten dem Herrn gegenüber gleich, dass wir nicht mit nur 2 Sternen werben wollen und dann lieber auf die weitere Klassifizierung verzichten wollten. Die Vorschläge wurden erfüllt und die Klassifizierung blieb bei 2 Sternen und jetzt kam die Rechnung für die neue Klassifizierung … satte 90 Euro … für etwas, was unsere bisherigen Gäste und Stammgäste seit nunmehr 5 Jahren nie interessiert hat.

    Mit abendlichem Gruß
    David Dölle aus Bad Münstereifel – Höhengebiet

    antworten
  3. Tilo Boy  Mai 4, 2014

    Hallo Herr Dölle,
    Es mehren sich die skeptischen Wortmeldungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Nützlichkeit einer Sterne-Verleihung. Die 90 Euro Klassifizierungskosten sind ja noch harmlos gegen Ihre Investitionskosten. Kosmetikspiegel und Badhocker sind eher peanuts, ein Umbau der zu schmalen Treppe zum OG oder der Neuerwerb eines Bettes wären schon ganz andere Kaliber.

    Bei der Prüfung gibt’s nur entweder oder. Ein Verzicht auf die Klassifizierung, falls Ihnen das Ergebnis nicht zusagt, interessiert keinen amtlichen Prüfer.

    antworten
  4. Jörg Müller  Juni 16, 2015

    Was ist ein Quartier?
    Unter Punkt 2.3.5 werden Behälter für Mülltrennung im Quartier verlangt. Ist unter Quartier die Fewo zu verstehen (so Auslegung der Prüferin vor Ort) oder ist darunter das Aufstellen der Behälter im Haus zu verstehen. Da wir mehrere Fewo in einem Objekt haben, befinden sich die Behälter für „gelben Sack-Müll“ und Papier nicht in den Fewo sondern in einer Ecke des Treppenhauses der jeweiligen Etage.

    antworten
    • Tilo Boy  Juni 19, 2015

      Gute Frage, Herr Müller. Da würde ich weniger zu Spekulationen und Interpretationen neigen, sondern ganz einfach den verantwortlichen Fachmann in der DTV-Zentrale kontaktieren. Wer den Klassifizierungstext erstellt hat, sollte auch Klarheit in Ihre Fragestellung bringen können.
      Im Übrigen ist Ihr beschriebener Sachverhalt wieder ein typisches Beispiel des deutschen Regulierungsmichels. Es darf die Frage erlaubt sein, ob man sich derartigen Zwängen wirklich aussetzen will. Für das erfolgreiche Vermieten einer Ferienimmobilie ist das Klassifizierungstamtam nicht wirklich erforderlich.
      Ich warte noch auf den Tag, an dem der DTV die Größe der verwendeten Schrauben, die Farbe des Kühlschrankgriffes und den Inhalt des TV-Programms vorschreibt …

  5. Jörg Pollack  Oktober 4, 2015

    Wo ist es ein Problem, auf 5 Sterne zu kommen?!!
    Als Gastgeber muss man sich nur in die Lage versetzen, was hätte ich selber gerne, wenn ich Urlaub und Auszeit vom Alltag mache..
    Aber.. es fängt schon mal an, wenn ich überall lese, Vermieter.. dies stellt für mich eine Beleidigung dar, so tituliert zu werden, ich bin Gastgeber!!!!
    Einen Tag selber im Urlaubsobjekt wohnen, dann gehen einen die Augen auf, was fehlt..
    oder einfach die Frage stellen, wenn der Gast abreist, was hat gefehlt!!!
    Positive Kritik.. um besser zu werden.. gut ist nicht genug, es muss woow sein.. dann ist man
    fast am Ziel.. der Gast fühlt sich wohl!!!

    antworten
    • Tilo Boy  Oktober 4, 2015

      Hallo Herr Pollack,
      schöne Objekte, die Sie da feilbieten. Und vor allem sehe ich einen meiner Lieblingsmarketing-Sätze beherzigt: „Anders als die Anderen!“ Damit fällt man natürlich auf in der Masse …

      Die ganze Sterne-Thematik ist zunächst nichts anderes, als eine Normerfüllung, die an sich überhaupt nichts mit Vermietungserfolg oder -mißerfolg zu tun hat. Es kann sehr wohl nützlich sein bei der Gästeakquise, dann müssen aber auch die anderen Voraussetzungen bestens erfüllt sein (Einrichtung & Ausstattung, Gästeservice usw.) …

  6. Inselmaus  Juli 18, 2018

    Also – ich habe meine Fewo frisch hochwertig renoviert, eine Klassifizierung angestrebt und durchführen lassen und würde es nieeeee wieder machen (lassen). Es kamen von der Kurverwaltung 2 junge Damen (in meinen Augen Mädchen und viel zu jung, um so etwas durchzuführen, da diese keine Lebenserfahrung haben und nicht mal hochwertige Bodenbeläge erkennen oder hochwertige Möbel!). Angestrebt waren 4 Sterne und nur 3 erhalten, obwohl etliche Ferienwohnungen im Internet nur durchschnittliches Inventar haben und trotzdem 4 Sterne! Nur Ärger und Zeit gekostet und €! Meine Konsequenz – ich werde nicht mehr im Ortsprospekt inserieren – wodurch ich eh kaum Buchungen erhalten habe! Sparen Sie sich das Geld!!!

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