Tipps zur Vermarktung des Ferienobjektes per Video

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Die Marketingwelt verschiebt sich weiter – weg von Artikeln und Fotos hin zu Videos. Wie auch sonst wäre der Erfolg von Plattformen wie YouTube zu erklären? Gerade die junge Generation verzichtet immer mehr auf Gelesenes. Printmedien können durch ihren Auflagenschwund ein Lied davon singen. Ähnlich ergeht es den herkömmlichen TV-Angeboten. Die jungen Wilden konsumieren ihre Helden lieber auf YouTube, Vimeo oder Twitch. Umso verwunderlicher ist es, dass die Vermarktung von Ferienhaus und Ferienwohnung per Video nach wie vor ein Schattendasein führt. Woran liegt das?

Videoqualität ist Trumpf … und hat ihren Preis

Generell gilt für Marketingvideos eines Feriendomizils das Gleiche, was auch Ihre Ansprüche an Internetvideos (oder sogar TV-Filme) ausmacht. Je höher die Qualität von Auflösung und Inhalt, umso größer ist die Chance, Zuschauer zu generieren. Und Bewegtbilder passen aus einem ganz wichtigen Grund in die heutige Zeit. Wir alle kommen uns immer mehr gestresst durch Beruf und Alltag vor, die freie erholsame Zeit schmilzt zusehends. Es ist, als würde sich alles beschleunigen. Kein Wunder, dass sich auch so manch ein Fewo-Vermieter von der heutigen Informationsflut geradezu überrollt fühlt. Wir merken das z.B. daran, dass uns vermehrt Anfragen von Lesern zu verfügbaren Vermietungsagenturen in der eigenen Region gestellt werden. Dabei hätte es genügt, einfach mal die Google-Suchmaschine zu bemühen. Selbst dafür scheint die Zeit zu fehlen …

Wenn man als Fewo-Eigentümer schon derart handelt, wie verhalten sich wohl die potentiellen Buchungsinteressenten einer Ferienimmobilie? Mit Sicherheit ähnlich. Daraus ergibt sich der naheliegende Gedanke, als Ferienvermieter seine Infos ebenfalls möglichst einfach konsumierbar zu publizieren. Der Haken an der Sachen ist, gute Inhalte und akzeptable Videoauflösungen produziert man nicht im Vorbeigehen und in der Regel auch nicht mit dem Smartphone. Das bedeutet einigen Aufwand an Zeit, Know how und Geld, den viele Ferienimmobilisten scheinbar scheuen. Dabei sind die Vermarktungsvoraussetzungen auf allerlei Kanälen vorhanden. Fast alle Fewo-Portale im Internet ermöglichen das Einstellen von Objektvideos. Auch auf der eigenen Homepage und den zahlreichen Social Media-Plattformen geht das ruckzuck. Ein gelungenes Beispiel eines Teilnehmers unserer Seminare sehen Sie hier:

Möglichkeiten für die Erstellung qualitativ wertiger Videos

Prinzipiell steht zuerst die Frage im Vordergrund: Produziere ich das Video meines Vermietungsobjektes selbst oder lasse ich einen Fachmann ran? Do-it-yourself spart Zeit und Kosten … allerdings meist zu Lasten der Qualität. Wer passable Fertigkeiten bei Videoaufnahmen und deren Verarbeitung sein eigen nennt, findet genügend Hilfsmittel im Netz. Beispielsweise Movavi oder Kizoa. Darüberhinaus sind beliebte Bordmittel von Windows (Movie Maker) und Apple (iMovie) sehr ordentlich für erste Video-Gehversuche.

Vermieter ohne Zeit oder Lust auf die Erstellung eines hochwertigen Videos über das eigene Ferienobjekt kommen um die Inanspruchnahme professioneller Unterstützung meist nicht herum. Anbieter wie HeySky (haben des obige Vermietervideo produziert) oder Juicemedia sind da sicher gern behilflich. Ein ganz spezieller Tipp für Fewo-Eigentümer ist der Ferienwohnung Fotoservice von Friederike Hegner. Die selbständige Fotografin hat sich auf Ferienimmobilien spezialisiert und ein deutschlandweites Netzwerk von Fotografen aufgebaut. Hier kann man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen … neben einem Objektvideo werden auch hochwertige Fotostrecken zum Domizil erstellt und zuvor alles Lust-auf-Urlaub-machend in Szene gesetzt. Quasi Video, Foto und verkaufsförderndes Home Staging aus einer Hand.

Regeln für hochwertige Videos

Wir hatten schon vor längerem hier in diesem Blog publiziert, worauf man bei der Erstellung von Fotos & Videos zu Vermarktungszwecken grundsätzlich achten sollte. Oben erwähnte Friederike Hegner vom Ferienwohnung Fotoservice hatte sich dazu ebenfalls in einem Gastartikel geäußert. Die in beiden Artikeln genannten Regeln gelten für Fotos und Videos gleichermaßen.

Auch auf einigen Unterkunftsportalen erhalten Videointeressierte Hilfestellung. Die Plattform ferienwohnungen.de hat z.B. eine eigene Ratgeberseite für die Erstellung von Objektvideos. Wer mag, kann auch den Videoservice des Fewo-Portals in Anspruch nehmen. Gegen ein vertretbares Entgelt schaut ein Filmteam bei Ihnen vorbei und nimmt die professionelle Videoproduktion in die Hand. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, wie dieser Vermieterclip beweist:

Vermarktung mit Hilfe eines Objektvideos

Ein gelungenes Objektvideo ist schön und macht sicher ein wenig stolz. Nutzbringend wird es aber nur, wenn der Fewo-Vermieter es auch auf möglichst vielen seiner Vermarktungskanäle publiziert. Und bevor er das tut, sich ebenso ein wenig Gedanken darüber macht, was er wo in welcher Reihenfolge einbindet.

Beginnen wir mit dem WAS?. Welch eine Frage, das Video natürlich, oder? … Selbstverständlich ist das Video gemeint. Sinnvollerweise aber so aufbereitet, dass es nicht im Internet untergeht, sondern Interessierten einfach zugänglich ist (= Suchmaschinenoptimierung). Dazu gehört u.a., dass dieses Video einen Titel erhält, nach dem potentielle Interessenten auch suchen würden. „Ostseeurlaub im wunderschönen Haus Elvira“ wäre z.B. völlig unsinnig, da wohl kaum jemand diese Suchbegriffe auf Google, YouTube & Co. verwendet, um gezielt nach dem nächsten Urlaub zu fahnden. Der Titel sollte zumindest 3 Dinge beinhalten:

  1. Was (Objektart)
  2. Wo? (Standort)
  3. besonderes Merkmal (Was gibt es hier, was viele andere Objekte nicht haben?)

Und das Ganze bitte in Lust-auf-Urlaub-machende Worte verpackt. Das ist nicht ganz so einfach wegen der wenigen zur Verfügung stehende Zeichenzahl, aber es lohnt sich. Weiterhin gilt: Nehmen Sie sich die Zeit, um diesem Video eine appetitanregende Beschreibung zu verpassen, welche die Botschaft Ihres Titels unterstreicht. Diese beiden Dinge – Titel und Beschreibung – entscheiden darüber, ob Ihr Video in Suchergebnislisten auch geklickt wird.

Nun zum WO?. Erste und wichtigste Stelle zum Platzieren Ihres Objektvideos ist dort, wo man es aus dem Blickwinkel einer Buchung für am besten verkaufsfördernd erachtet. Das kann die eigene Fewo-Webseite sein, Ihr Portalinserat oder genutzte Social Media-Kanäle. Je nachdem, wo Sie die meisten Buchungsanfragen generieren. Achten Sie auf fremden Kanälen darauf (so man es Ihnen dort ermöglicht, z.B. YouTube), zu Ihrer eigenen Fewo-Webseite oder Ihrem Portalinserat zu verlinken, damit aus Zuschauern Ihres Videos auch Gäste werden können.

In der richtigen Reihenfolge bedeutet, dass alle anderen Vermarktungskanäle sich immer aus dem primären Wo?-Kanal speisen sollten. Wenn beispielsweise Ihre Fewo-Webseite den höchsten Anteil unter den generierten Buchungen auf all Ihren Marketingkanälen hat, dann gehört Ihr Objektvideo genau dort eingebunden. Möchten Sie es anschließend Facebook, Twitter & Co. teilen, dann verwenden Sie dafür stets einen Link zu dem Ursprungsvideo auf Ihrer Webseite. Dorthin wollen Sie ja schließlich den Besucherverkehr haben.

Titelbild: Thomas Wagner, wikimedia commons

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