Marktanalyse für Ferienobjekte Teil 2

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Ich will an dieser Stelle der Marktanalyse kurz auf Sonderfälle eingehen, die es gilt aus der TOP-Urlaubsstatistik herauszufiltern. Es sind in der Reisestatistik einige Standorte ersichtlich, die hohe Gästezahlen verzeichnen. Das wären:

1. Städtereisen: Typische Destination für Kurztrips. Wer eine Ferienwohnung in Berlin, Hamburg oder München sein Eigen nennt, spezialisiert sich oft auf Feriengäste mit einem Hang nach Sightseeing. Allerdings sollte man bedenken, dass häufige Gästewechsel einen erhöhten Kostenaufwand verursachen. Ich selbst bin eher an einer möglichst langen Verweildauer meiner Gäste interessiert.

2. Ferienparks: Orte mit hohem Gästeaufkommen durch große Ferienparks (z.B. Bispingen, Haren an der Ems) haben eine andere Zielklientel.

3. Bad X-Stadt: Einige Ziele weisen zwar hohe Gästezahlen auf, sind aber auf den Bereich Kuren und Rehabilitationen spezialisiert und für meine Belange uninteressant.

4. Sonderfaktoren: Besondere Anlässe können zu dem Umstand führen, dass stossweise Vollbelegungen möglich sind, z.B. Messen, Buga. Ich bin aber an einer ganzjährig guten Auslastung meiner Ferienobjekte interessiert.

Es liegt mir fern, den erwähnten Sonderfällen gutes Vermietungspotential abzusprechen. Ich kenne einige Vermieter, die sich genau darauf spezialisiert haben. Das funktioniert beispielsweise in Messestädten sehr gut, wo meist ganzjährig allwöchentlich Messen stattfinden. Wenn Sie so eine Nische suchen, bitte … prinzipiell spricht nichts dagegen.

In diesem Blog werde ich mich jedoch darauf konzentrieren, an Hand meiner eigenen Ferienwohnungen in Ahlbeck und Heringsdorf meine Entscheidungen und deren Gründe ausführlich darzulegen. Mit Hilfe meiner Marktanalyse für Ferienobjekte hatte ich die erwähnten Sonderfälle als für meine Vorstellungen uninteressant aussortiert.

 

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